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UNSERE STIFTUNGSFLÄCHEN

Auf über 30 Hektar versuchen wir Natur und Menschen

gemeinsam eine Chance zu geben

STIFTUNGSFLÄCHEN  ALS  NATURLAND

 

LEBEN UND WIRTSCHAFTEN MIT DER NATUR

 

„Natur als Brachfläche sein lassen“ oder als „landwirtschaftliche Nutzfläche Pflegen und Bewahren“? Die Naturlandstiftung Baden verfolgt gleichberechtigt beide Ziele. Mit dem Kauf von Flächen kann Natur für Wildtiere und Wildpflanzen dauerhaft gesichert werden und auch nachhaltige Naturnutzung betrieben werden.

 

 

2015 kaufte die Naturlandstiftung Baden bei Kehl seine erste Naturschutzfläche. Heute sind bereits über 20 Hektar unter unserem Schutz und zeigt, dass Landkauf langfristige Perspektiven für die Natur eröffnet. Und Langfristigkeit tut Not, angesichts der großen Zeiträume, in denen Naturprozesse ablaufen: Sei es das Werden und Vergehen majestätischer Bäume über mehrere Jahrhunderte; sei es das Kommen und Gehen von Arten in einer Welt, die dem Gestaltungs- und Nutzungswillen des Menschen ausgeliefert ist. Auf lange Sicht hin arbeiten und die Vielfalt und Schönheit unserer Natur dauerhaft bewahren – geht das in unserer heutigen Gesellschaft, die sich immer schneller verändert? Die Naturlandstiftung Baden ist mit diesem Auftrag angetreten. Ihr Kernstück ist das Eigentum an Land.

 

 

STIFTUNGSFLÄCHEN ALS BANNWALD

 

Unsere rund 3 Hektar Waldfläche haben wir selbst zu Bannwald erklärt. In dieser relativ kleinen Fläche kann sich der Wald wieder ursprünglich entwickeln. Für die umliegende Gemeinde absolut einzigartig, da der gemeindeeigene Wald zu über 98 Prozent als Wirtschaftswald genutzt wird

Wir fordern, schützen und schaffen Bannwald!

Der Wald hat in Deutschland wenig Lobby. So sind aktuell nur 0,6 Prozent der Waldfläche als Bannwald ausgewiesen und das politische Flächenziel der Bannwaldausweisung lautet ein Prozent. Wir wollen auf unseren Fläche mehr Verantwortung für den Wald zeigen!

 

STIFTUNGSFLÄCHEN ALS BRACHFLÄCHEN

 

Ca. 6,5 Hektar Fläche im Feld (Offenland) wird überhaupt nicht genutzt. Hier kann die Natur machen was sie will! Ob Schilfgürtel oder Heckengehölze, die Natur entscheidet selbst!

Wir fordern, schützen und schaffen Brachflächen!

Brachflächen, d.h. Flächen wo sich die Natur vollkommen frei entwickeln darf, sind in der heutigen Zeit fast nicht mehr existent. Wir sollten alles tun diese kleinen Paradiese zumindest zu erhalten.

 

STIFTUNGSFLÄCHEN ALS LANDWIRTSCHAFTLICHE NUTZFLÄCHEN

 

Im Mai 2015 hat die Naturlandstiftung ihren eigenen Landwirtschaftlichen Betrieb gegründet. Zum einen, um die immer größer werden finanziellen Investitionen in Flächen, deren Pflege und Bewirtschaftung zum anderen aber auch um den Auflagen der Stiftungsbehörde nach Stiftungserträgen Rechnung zu tragen, nachzukommen. Auf unseren stiftungseigenen Flachen wird auf rund 30 Hektar Fläche mit und nicht gegen die Natur gewirtschaftet. Hierbei werden ca. 12 Hektar als Grünland (extensive Nutung, 1 Mahd/ Jahr) und rund 3 Hektar als Bienenweide genutzt.

Ackerbau auf unseren eigenen Stiftungsflächen geht über die strengen Auflagen des ökologischen Landbaus hinaus und fördert durch eine Vielzahl von Maßnahmen ein strukturiertes Landschaftsbild. Breite, unbewirtschaftete Streifen werden rund um die kleine Gewässer stehengelassen. Mit vielen Feldrainen und Grünlandstreifen wurden an den Übergängen zum Wald Lebensräume für Wildtiere geschaffen. Zusätzlich haben wir ein eigenes Programm aufgelegt bei dem entlang von Ackerflächen Blühstreifen für Insekten angelegt werden. Diese „Bienenweiden“ sind mit ihrer Blütenfülle auch eine „Augenweide“ für Spaziergänger.

 

Wirtschaften im Einklang mit der Natur

Kompromisslos wird auf unseren Flächen die Mahd des Winterfutters gehandhabt: Wiesen werden von Ende Juni bis Anfang Juli gemäht. Damit haben am Boden brütende Vögel, Junghasen und Rehkitze die Chance, ihre ersten Lebenswochen ungefährdet zu verbringen. Andere Landwirte mähen bereits im Mai und richten damit ein furchtbares Gemetzel in der Tierwelt an, denn erst Anfang Juli sind die Jungtiere groß genug, um vor dem Mähwerk zu fliehen. Natürlich wird auf unseren Flächen nie bei Dunkelheit gemäht.

 

Ackern für guten Boden

Das ökologische Wirtschaften auf unseren Flächen war und ist nicht immer unproblematisch, vor allem dann, wenn Flächen aus einer langen konventionellen Bewirtschaftung übernommen wurden. Hoher Unkrautdruck und eine ungenügende Bodenfruchtbarkeit sind u.a. das Ergebnis der starken Bodenverdichtung und des geringen Humusanteils durch den vorangegangenen jahrzehntelangen konventionellen Anbau. Die Sanierung der Böden sehr aufwendig! Durch tiefes Lockern der Böden, durch den Anbau von Zwischenfrüchten und Untersaaten werden die Böden bearbeitet und verbessert. Das ist ein notwendiger Prozess, der Jahre dauern wird!

Wir fordern, schützen und schaffen extensiv genutztes Grünland!

In Deutschland sollte es unserer Meinung nach wieder naturnahe Flächen zwischen unseren Wälder geben. Damit diese wieder entstehen, müssen Teile des Feldes (Offenland) in Ruhe gelassen werden. Die Wildnis von heute sind die Naturflächen von morgen. Und hierbei kann jeder von uns mithelfen durch sein Engagement  bei Fragen der Feldbewirtschaftung.

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