Nachhaltige Naturnutzung

 

NATURNUTZUNG NUR MIT

NACHHALTIGKEIT

NACHHALTIGE NATURNUTZUNG

 

Der Begriff Nachhaltigkeit beschreibt ein Nutzungsprinzip.

 

Dessen Kern ist es, eine Ressource so zu nutzen, dass sie keinen bleibenden Schaden nimmt und auch künftigen Generationen in gleicher Weise zur Verfügung steht. Nachhaltigkeit bedeutet Maßhalten, Selbstdisziplin und Selbstbeschränkung. Nachhaltigkeit ist das Gegenkonzept zur rücksichtslosen Ausbeutung einer Ressource.

 

 

Themengebiete der Naturnutzung

WALD

Gesellschaft und Waldeigentümer sollten den Ausgleich zwischen Wirtschafts-, Schon- u. Bannwald anstreben.

FELD

Die Landwirtschaft sollte auf die Natur Rücksicht nehmen.

JAGD

Wenn Jagd im Sinne einer nachhaltigen Nutzung praktiziert wird, bedeutet sie keinen Widerspruch.

STIFTUNGSFLÄCHEN

Bannwald, Brachfächen und Grünland...

PRINZIP DER NACHHALTIGKEIT

Nachhaltigkeit am Beispiel der Forstwirtschaft. Holz war früher ein noch wichtigerer Rohstoff als heute, der nicht nur zum Bauen gebraucht wurde, sondern auch Energieträger zum Kochen und Heizen war. Auch für den Bergbau, viele vorindustrielle Produktionsprozesse und den Schiffbau war der Rohstoff unabdingbar. So kam es, dass weite Flächen in Europa entwaldet wurden und verödeten. Hans Carl von Carlowitz (1645 – 1714) forderte daher eine Waldbewirtschaftung, ein konsequentes Aufforsten und eine „nachhaltende“ Nutzung. Es sollte nur so viel Wald geschlagen werden, wie wieder nachwächst. Damit hatte er den Grundstein für die deutsche Forstwirtschaft gelegt. Den ersten künstlichen Mischwäldern folgten ertragreiche Fichtenmonokulturen, die die großen Waldgebiete Deutschlands heute noch prägen.Heute wissen wir, dass auch von Carlowitz "nachhaltige Nutzung" ein Schritt auf dem langen Weg zu einer tatsächlichen und wahren Nachhaltigen Naturnutzung, darstellt. Die Naturlandstiftung Baden setzt sich in der Gegenwart dafür ein, dass "Nachhaltige Naturnutzung" bedeuten muss, eine mögliche Nutzungsquelle (z.B. Wald, Feld, Wasser, Wildtiere) eben teilweise nicht zu nutzen.

 

 

Wir wollen keine Öko-Romantiker sein, fordern kein Zurück zur Pflugschar.

Im Gegenteil, es ist uns nur zu bewusst, dass die industrialisierte Landwirtschaft  mit ihrer enormen Produktivitätssteigerung weltweit die Ernährung von mittlerweile 7,1 Milliarden Menschen sicher zu stellen hat. Laut Schätzungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO (FAO) lägen ohne moderne Anbaumethoden die Nahrungsmittelpreise 35 bis 65 Prozent höher als heute und wären somit unerschwinglich für eine Vielzahl von Menschen. An diesen Fakten hat sich letztlich auch eine Umweltpolitik auszurichten, die über bloße Symbolpolitik hinausgeht. Auch und gerade dann, wenn sie nicht nur gut gemeint, sondern auch gut durchdacht ist.

Umso dringlicher empfinden wir es als unsere Aufgabe, dort, wo traditionell bewirtschaftete landwirtschaftliche oder natürliche Flächen in hohem Maße neuen Anforderungen weichen müssen, überkommene Lebensräume unserer Heimat zu erhalten und zu bewahren. Mit ihrer Artenvielfalt gehören sie ebenso zu unserem Erbe wie die Zivilisationsgüter aus Menschenhand. Daher gilt es, die von der Natur geschaffenen Ökosysteme gleichermaßen in die geschichtliche Erinnerungskultur einzubinden. Dabei werden die mit der landschaftlichen Entwicklung verbundenen Interessen - wie die der Kommunen oder der Land- und Forstwirtschaft -berücksichtigt, um zu einvernehmlichen Lösungen zu kommen.

 

 

Wir fordern im Wald, im Feld und der Jagd ausschließlich Naturnutzung unter dem Vorbehalt der Nachhaltigkeit!

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