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PRESSEARCHIV 2016

 

Februar 2016

UNSER PROJEKT NATURBILDUNG

Schaffung einer Teilzeitstelle Naturbildung sowie Fertigstellung Stützpunkt „Alte Pflanzschule Bodersweier“.

 

Unser Engagement hat Erfolg! In den letzten 4 Jahren haben wir unser Satzungsziel Naturbildung praktisch mit Leben erfüllt. Aus „Wenig“ wurde bis zum heutigen Tag 93 Veranstaltungen mit ca. 2.200 teilnehmenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsen. Ein Ergebnis, auf das wir, als Naturlandstiftung, stolz sind. Bereits Mitte 2015 war abzusehen, dass die bisherige Erfolgsgeschichte unserer Projekte unsere Stiftung an strukturellen Grenzen bringt. Unsere 5 ehrenamtlichen Naturpädagogen/ -innen stehen alle im Berufsleben und mussten für unsere Veranstaltungen Urlaub nehmen. Fast 95% aller gewünschten Veranstaltungstermine lagen in Zeiträumen von Montag bis Freitag, von 08.00 bis 17.00 Uhr. Somit haben Stifter und Kuratorium sich bereits Ende 2015 Gedanken darüber gemacht, wie man die Zukunft unserer Naturbildung strukturell und auch personell gestalten sollte. Als Ergebnis haben wir uns auf eine inhaltliche Struktur der „5 Grünen Klassenzimmer“ sowie die Schaffung einer Stelle Angestellte Naturpädagogik geeinigt. Zum 01. Februar 2016 wurde somit unsere bisher rein ehrenamtlich tätige Naturpädagogin Frau Corinna Köninger (Nun Teamleiterin Naturbildung) in eine 50%-Stelle übernommen und der Ausbau unseres Stützpunktes „Alte Pflanzschule Bodersweier“ mit Ziel Mai 2016 festgesetzt.

16. März 2016.

3. ORTENAUER KREISPUTZETE

Werkrealschule Bodersweier als ehrenamtlicher Müllsammler unterwegs!

 

An der 3. Ortenauer Kreisputzete beteiligte sich aus der Ortschaft Bodersweier die Werkrealschule Bodersweier samt ihrer Außenklasse von der Astrid-Lindgren-Schule aus Hesselhurst mit rund 80 Schülerinnen und Schülern, 10 Lehrern  sowie 5 Mitgliedern der Naturlandstiftung. Die Naturlandstiftung führte im Rahmen ihrer Naturbildung Regie bei  der groß angelegten Reinigungsaktion am Mittwoch, den 16. März 2016.

Mit Warnwesten und Handschuhen ausgestattet wurde vor allem an Straßenrändern,  im Wald und an Gewässern Abfall gesammelt. Die Schüler und Schülerinnen, eingeteilt in 12 Gruppen, hatten als Ergebnis der Aktion am Tagesende 26 Müllsäcke mit je 60 Litern Abfall zusammengetragen. Müll sammeln sensibilisiert die Kinder für den Umgang mit der Natur und den Umgang mit Müll! Sie sehen, dass viele Sachen, die man achtlos wegwirft, nicht verrotten und so die Umwelt belasten! Es fördert auch sehr stark die soziale Kompetenz. Und schließlich ist es dann für uns auch schöner, wieder an einem sauberen Weg entlang spazieren zu gehen! Auch wenn das leider meist nicht lange vorhält!

Eine Hauptursache für die Umweltverschmutzung liegt unserer Meinung nach an der fehlenden Wahrnehmung und der Bildung der Gesellschaft. Die Bevölkerung stört die Verschmutzung oft nicht, somit schenken auch Politiker dem Thema keine große Aufmerksamkeit. Durch gezielte Umweltprojekte möchte die Naturlandstiftung bei den Kindern umweltbewusstes Denken fördern und somit dabei helfen, langfristig eine Veränderung in der Gesellschaft hervorzurufen. Die ORTENAUER KREISPUTZETE und die Zusammenarbeit mit der Werkrealschule Bodersweier war daher ein voller Erfolg. Die Kinder verstehen nun, dass Müll nicht einfach sorglos weggeworfen werden kann und bringen dieses Wissen mit nach Hause zu ihren Familien. Die Naturlandstiftung freut sich auf eine langfristige Kooperation und viele weitere Projekte mit Kindergärten und Schulen, um an diesen Erfolgen anzuknüpfen. Ungewöhnliches kam beim Müllsammeln auch zum Vorschein. Farb- und Lackreste sowie Elektroschrott, die an einer Sammelstelle deponiert wurden. Die Kinder zeigten sehr viel Engagement beim Müll sammeln und stellten fest, dass es mehr „Wildschweine mit vier Füßen, als auf zwei Füßen“ gibt!

Am Anschluss an die Putzaktion wurden alle Teilnehmer zu einem Getränk sowie Brötchen mit Bratwurst auf dem Schulgelände Werkrealschule Bodersweier von der Naturlandstiftung eingeladen.

 

10. Oktober 2016

AUS NATURLANDSTIFTUNG FAMILIE LASCH WIRD NATURLANDSTIFTUNG BADEN

NAMENSÄNDERUNG UND NEUES LOGO

 

Neues Jahr, neuer Name und viele neue Projekte. Vor vier Jahren wurde die Stiftung, zunächst als Familieninitiative entstanden, gegründet. Von vorne herein mit dem Ziel einer rechtsfähig anerkannten Stiftung. Doch wie das so ist mit Kindern: Sie müssen erst einmal die Chance bekommen sich zu entwickeln, um mit der Zeit zeigen zu können, was in ihnen steckt.

 

Nicht anders erging es den Initiatoren mit der Naturlandstiftung. Die Ziele, Naturbildung, Naturschutz und ökologische Landwirtschaft, standen mit der Gründung am 10.04.2013 fest. Doch wie in die Tat umsetzen, woran das Herz so hängt und wovon man zutiefst überzeugt ist. DA muss man dann auch mal wachsen lassen können.

Das haben wir getan. Und wie der Jahresbericht 2016 zeigt, hat sich unser Nachwuchs in jeder Hinsicht prächtig entwickelt. Gut badisch robust, unverkünstelt und direkt. Denn darum geht es: Keine Orchideenfächer, keine Exotenhege und –pflege, sondern der ebenso schlichte wie selbstverständliche, vor allem selbstbewusste Umgang mit unserer heimischen Natur in der Oberrheinebene mit ihren ganz besonderen Gegebenheiten.

 

Alleine im Jahr 2016 haben über 3.400 Kinder, Jugendliche und Erwachsene unsere Naturbildungsangebote besucht. Sie kamen aus über 34 Städten, Gemeinden und Ortschaften, so dass die Grenzen des Stiftungssitzes Kehl bereits über das Hanauerland und den ganzen Ortenaukreis ausgedehnt werden konnten, bis in die Region Mittelbaden. Das kontinuierliche steigende Interesse, das der Stiftung entgegengebracht wird, und der vergrößerte Wirkungskreis sollte sich im neuen Namen niederschlagen. Ebenso wie die Identifikation mit unserer Heimat. Daher NATURLANDSTIFTUNG BADEN. Im Zentrum der Naturlandstiftung Baden steht die Naturbildung vor allem für kleine, aber selbstverständlich auch für große Menschen. Sie müssen nur offen sein und neugierig auf alles, was uns umgibt. Um strukturell und personell für die stetig wachsenden Nachfragen gewappnet zu sein, wurde zum 01.02.2016 eine feste 50-Prozentstelle Naturpädagogik geschaffen und mit der bislang ehrenamtlich tätigen Frau Corinna Könninger besetzt. Unterstützt von drei weiteren, bislang ehrenamtlich tätigen Naturpädagogen – alle mit zertifizierter Ausbildung und großer Erfahrung - können seitdem 9 unterschiedliche Kursmodule angeboten werden. Von  „Wald und Feld“ bis zum „Nistkästenbau“ oder der „Natur-Olympiade“. Unter den zahlreichen Projekten, die die Naturlandstiftung Baden im Bereich Naturbildung 2016 erfolgreich angepackt hat, finden sich z.B. der Ausbau des „Naturerlebnispfades Alte Pflanzschule“ in Bodersweier. Mit der Anlegung dreier neuer Wiesen hat sich die Naturlandstiftung Baden im Bereich der Ökologischen Landwirtschaft stark gemacht und im Bereich des Naturschutzes insbesondere die Renaturierung eines über 1 ha großen Schilfgürtels organisiert sowie die Schaffung von Brutmöglichkeiten für den Eisvogel auf zum Stiftungseigentum gehörenden Gelände. Wir sind zuversichtlich, hier 2017 erfolgreich anschließen zu können.

 

All diese Maßnahmen kosten Geld. Geld, das bislang ausschließlich von den Initiatoren der Stiftung, der Familie Lasch aus Bodersweier, aufgebracht wurde. Dass in diesem Zuge auch Arbeitsplätze geschaffen werden, sei hier nur nebenbei bemerkt. Um nun, wie eingangs erwähnt, weiter wachsen zu können und noch nachdrücklicher und erfolgreicher als bislang schon für die Naturbildung, den Naturschutz und die Ökologische Landwirtschaft in der Ortenau und in ganz Baden zu sorgen, hat sich die Naturlandstiftung Baden 2017 als einen ihrer Schwerpunkte die Gewinnung von Sponsoren  - und natürlich von weiteren Mitgliedern – vorgenommen. Das neue Wappentier der Naturlandstiftung Baden, der Specht, wird, so ist die Hoffnung, kräftig dabei helfen, für diese Ziele zu trommeln.

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