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GRABEN (GRABENSYSTEME) INSTANDSETZEN

Die EU-Biodiversitätsstrategie (2011) sieht vor, den Rückgang der Biodiversität bis 2020 zu stoppen. Das enge Netz aus Gräben und Grüppen stellt einen historisch gewachsenen Bestandteil der Kultur- und Naturlandschaft des Rheintals dar. Es wurde zur Be- und Entwässerung der Landschaft angelegt und unterhalten, um hier eine landwirtschaftliche Nutzung als Lebensgrundlage für den Menschen zu ermöglichen.

 

Gräben als linienhafte Landschaftselemente in der Kulturlandschaft verfügen über enorme Potenziale zum flächenhaften Erhalt und zur Entwicklung der Biodiversität in der intensiv genutzten Agrarlandschaft. Leider werden immer mehr Gräben von den Eigentümern nicht mehr gepflegt bzw. gezielt aufgefüllt. Somit zerfällt an vielen Stellen der Landschaft das Grabensystem immer mehr in Grabenabschnitte ohne jeglichen Nutzen für Mensch und Natur. Auf unseren eigenen Flächen versuchen wir diesem Trend entgegenzuwirken.

AUSGANGSZUSTAND von GRABEN

Oft sind die Gräben seit Jahrzehnten ungepflegt und nur noch als kleine Vertiefung erhalten.

Maßnahme:

INSTANDSETZUNG DURCH BAGGERARBEITEN

Biotopspezifische Tiefe des Grabens wenn möglich mit geringer Grabenkante und Flachwasserzone sind das Ziel.

ISTZUSTAND von GRABEN

WASSER KANN WIEDER FLIEßEN

Viele Biotope, hier z.b. ein Schilfgürtel, können ohne ein intaktes Grabensystem nicht überleben.

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