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MAN KANN WAS DAGEGEN TUN!

MÄHTOD FÜR WILDTIERE

 

Mehr als 500.000 kleine und große Wildtiere finden jedes Jahr auf landwirtschaftlich genutzten Wiesen den Tod durch die Mähmaschine. Darunter allein über 90 000 Kitze. Noch schlimmer trifft es die auf Wiesen brütenden Vögel, deren Gelege durch die Mähwerke oder die Reifen der Traktoren zerstört werden.

Zeitpunkt des Mähens. Konsequent sollten Wiesen erst nach dem 01. Juni und nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht werden. Auf unseren stiftungseigenen Wiesen mähen wir meist nur einmal im Jahr und dies zum spätmöglichsten Zeitpunkt, um die Verluste an Vogelbruten, Kleinsäugern, Amphibien und Rehkitzen zu minimieren. Generell versuchen wir jede Wiese vor dem Mähen zu durchsuchen. → MEHR ERFAHREN

 

Früher...

Das Grasmähen mit der Handsense würde den Mähtod von Rehkitzen oder von Bodenbrütern fast vollständig verhindern! Eine zeitintensive und mühevolle Arbeit.

HEUTE...

Mit den heutzutage gebräuchlichen Kreiselmähern ist es nicht mehr möglich den Mähtod von Tieren zu verhindern!

 

Durch sein geflecktes Fell und das hohe Gras ist das Kitz so gut getarnt, dass der Landwirt es nicht sieht. Der Tod des Kitzes ist besiegelt. Viele der einst weit verbreiteten Wiesenbrüter wie Kiebitz, Feldlerche, Wachtelkönig und Bekassine sind mittlerweile stark bedroht und stehen auf den Roten Listen. Deshalb fordert die Naturlandstiftung Landwirte auf, mehr gegen den Mähtod zu unternehmen. Manche Landwirte mähen bereits im Mai und richten damit ein furchtbares Gemetzel in der Tierwelt an, denn erst Anfang Juli sind die Jungtiere groß genug, um vor dem Mähwerk zu fliehen...

Wir suchten und...

Eine Stunde vor dem Mähen in der Wiese gefunden!

Das war knapp!

 

Gefunden und gerettet!

"Ich hab ein Junges gefunden"! Auch die Kleinsten können helfen! Da staunte der kleine Philipp mit seinen erst 5 Jahren nicht schlecht. Fast hätte er beim durchsuchen der Wiese diesen "kleinen braunen Klumpen" am Boden übersehen.

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